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Prozeß gegen Horst Mahler in Potsdam
Prozeßtag 6.3.2009
Schlußwort des Angeklagten


 

Rechtlicher Hinweis: Der hier wiedergegebene Text ist eine Dokumentation eines Prozeßbeobachters, des am 06.03.2009 vor Gericht in einer öffentlichen Verhandlung vorgetragenen Schlußwortes des angeklagten Horst Mahler. Die Ausführungen des angeklagten sind nicht zwangsläufig die Meinung des Betreibers dieser Weltnetzseite oder anderer Autoren dieser Seiten.    Kehrusker


Kommentar zur Verurteilung Horst Mahlers zu (fast) 13 (!) Jahren Gesinnungshaft:  Abgesehen vom rechtlichen Hinweis gilt unsere Sympathie  selbstverständlich unserem inhaftierten Kameraden, der stellvertretend (wie die vielen anderen Gesinnungshäftlinge) für uns alle, für alle Deutschen im Kerker der Fremdherrschaft sitzt. Er zeigt uns durch sein Beispiel, was passiert, wenn man, wie einst Luther im "Mittelalter", sagt: "Hier stehe ich, und kann nicht anders!"   Im "freiheitlichsten Rechtsstaat aller Zeiten" (eine Metapher des Deserteurs Richard von Weizsäcker) bekommt man 13 Jahre dafür. Lebenslänglich für den 73 jährigen Horst Mahler. Nicht therapierbare Mörder und Kinderschänder kriegen 7 bis 8 Jahre und werden bei "guter Führung" sogar vor Verbüßung der (viel zu geringen) Strafe wieder auf anständige Menschen und wehrlose Kinder losgelassen. Jedem, dessen Gewissen und Gerechtigkeitsempfinden noch nicht völlig abgestumpft ist, müsste spätestens jetzt klar werden: Es gab zu keiner Zeit der Menschheitsgeschichte so viele Tabus wie im BRD-Staat des Jahres 2009. Paradebeispiel dafür ist Horst Mahler, der für "Meinungsdelikte" mehr als "Lebenslänglich" (7 bis 10 Jahre) "sitzen" soll !   "Die Feder ist mächtiger als das Schwert!", sagte einst der fette Gewohnheitstrinker Winston Churchill und verbreitete mit Hilfe der Medienmacht seine Propagandalügen gegen das Deutsche Reich und seine Horrormärchen über und Deutsche. Daran hat sich bis heute nichts geändert.  Eben weil die Feder (und das Wort) mächtiger ist als das Schwert, soll Horst Mahler so lange eingesperrt werden. Er hat keinem ein Leid zugefügt, er hat nur seine Meinung gesagt, und davor hat das BRD-System Angst und will ihn mundtot machen!  Diese Haftstrafe ist eine Beleidigung für jeden Deutschen, der Gerechtigkeit im Herzen trägt, eine Schande für die deutsche Rechtsprechung. Horst Mahler ist (bei Freund und Feind) nicht unumstritten. Jedoch glauben wir, daß auch Teile der Gegenseite ihm Anerkennung und Solidarität nicht verweigern. Freiheit für Horst Mahler!   Kehrusker 




Der Beginn der Verhandlung Horst Mahler wird um kurz nach 9:00 ohne Handschellen von zwei Justizbeamten in den Verhandlungsraum geführt. Es gibt einen  Applaus der Zuhörer für Horst Mahler. Kurz danach wird die Richterschaft hereingerufen. (Vorsitzender Richter Dielitz, Richterin Meybohm, Richter Weber, Schöffinnen Wardenski und Zangl.) HM präsentiert eine Gegenvorstellung zur Wortentziehung, die am vorhergehenden Verhandlungstag nach einer abrupten Unterbrechung und Beratung des Gerichtes ausgesprochen worden war. Die Wortentziehung verstoße eindeutig gegen das Willkürverbot, so Horst Mahler. Ihm sei Weitschweifigkeit vorgeworfen worden, warum hatte denn das Gericht selbst noch weitere Prozeßtermine im März
vorgesehen und veröffentlicht, und zwar für den 9.3., 11.3., 16.3., 18.3. und 20.3.? Das Gericht hatte die schlichte Darstellung
seiner Texte, auf der ja die Anklage gegen ihn beruht, nicht ertragen. Könne ein Gerichtnoch tiefer sinken?
Horst Mahler beantragt die Aufhebung der Wortentziehung und übergibt seine handschriftliche Gegenvorstellung. Er bittet darum, eine Kopie zu erhalten, da er keine Möglichkeit mehr habe, seine Texte ordnungsgemäß (mit Textverarbeitung) zu verfassen. Der Richter läßt die Gegenvorstellung als Anlage 1 zum Protokoll nehmen und kündigt eine Verhandlungspause von 30 min. an. Zum
Publikum gewandt bemerkt er: „Schauen Sie nicht so böse.“, worauf es zurückschallt: „Wieso, wir kennen Sie doch schon!“ Nach der ersten Pause Um kurz nach 10:00 geht die Verhandlung weiter und ein Prozeßbeobachter stellt dem Richter aus dem Zuschauerraum heraus eine höfliche Frage. Ob es eine Anordnung gebe, den Zuschauern bestimmte Kleidungsstücke im

 

Das Justizzentrum Potsdam

Der Aushang am 6. März 09

Horst Mahler: absolut souverän und ruhig bei
allen Ausführungen!

Verhandlungsraum nicht zu gestatten. Ihm sei vor dem Eintreten ein Kleidungsstück weggenommen worden. 1 Der vorsitzende Richter entgegnet ihm, daß es selbstverständlich sitzungspolizeiliche Anordnungen gäbe, über die er allerdings nicht mit der Zuhörerschaft diskutieren wolle. Der Zuhörer entgegnet, daß er nicht diskutieren wolle, sondern sich das Tribunal gern anhören möchte. Der Richter ermahnt den Prozeßbeobachter, daß er die Gerichtsverhandlung nicht als Tribunal bezeichnen dürfe, sonst laufe er Gefahr ausgeschlossen zu werden. Tribunale habe es in den letzten 70 Jahren in Deutschland nicht gegeben. Im Zuschauerraum wird es lebhaft und lauter, was dem Richter nicht gefällt. Er droht allen Zuschauern damit, sie aus dem Gerichtssaal entfernen zu lassen, falls es nicht leiser werde. Er wiederholt noch einmal, daß es Tribunale in der BRD nicht gäbe.
Danach verkündet Richter Dielitz den Beschluß der Kammer zu Horst Mahlers Gegenvorstellung. Die Kammer sehe keinen Grund, dem Antrag Horst Mahlers auf Aufhebung der Wortentziehung stattzugeben. Die Ausführungen von Horst Mahler entsprächen nicht den Tatsachen. Tatsächlich habe der Angeklagte den Schlußvortrag mißbraucht. Ihm gehe es auch um eine Herabwürdigung
des Gerichtes. Der Beschluß der Kammer wird als Anlage 2 zum Protokoll genommen. Der Verteidiger von Horst Mahler regt dann in einem Antrag an, das Verfahren einzustellen. Er handele zwar vielleicht nicht im Sinne des Angeklagten, allerdings sei Horst Mahler bereits in einem anderen Gerichtsverfahren zu 6 Jahren Haftstrafe verurteilt worden. Es sei eine menschenunwürdige Behandlung, seinen Mandanten unter Umständen mit weiteren Haftstrafen zu belegen. Er beantragt daher, das hiesige Verfahren vorläufig einzustellen. Der Antrag der Verteidigung wird als Anlage 3 zum Protokoll genommen. Schlußwort und Ankündigung der Urteils Horst Mahler hat daraufhin die Gelegenheit, bis 13:25 (mit zwei Pausen) sein Schlußwort vorzutragen. Dieses ist untenstehend als Abschrift wiedergegeben. Der Richter kündigt das Urteil für Mittwoch, den 11.3. um 14:00 an. Die Verhandlung ist beendet. Die Richter verlassen den Saal vor Horst Mahler, der mit einem langen Applaus von den Prozeßbeobachtern verabschiedet wird.

1: Es handelte sich um ein langärmeliges schwarzes Hemd mit der weißen Aufschrift
„Reichsbürger“.


Abschrift der Wortentziehung
Abschrift
Anlage 1 zum Protokoll 24 KLs 4/06 vom 4.3.2009
b.u.v.
Wegen Mißbrauchs des Schlußvortrags wird dem Angeklagten für das weitere Plädoyer das Wort
entzogen.
Gründe:

Dem Angeklagten und seinem Verteidiger wurde im Rahmen der Schlussvorträge umfangreich Gelegenheit gegeben, zur Verteidigung des Angeklagten umfangreich auch zu Themen Stellung zu nehmen, die sich nicht unmittelbar mit den Tatvorwürfen und der Beweisaufnahme befassen. Der Angeklagte mißbraucht aber – selbst nach heutiger Ermahnung durch den Vorsitzenden –
wiederholt sein Recht zum Schlussvortrag, indem er ständige Wiederholungen (immer wieder die angeblichen Äußerungen des Staatsrechtlers Carlo Schmidt zur Fremdherrschaft), Weitschweifigkeiten (u.a. Zusammenbruch der USA, vermeintliche Abhängigkeit des erkennenden Gerichts als Scheingericht und Instrument der Fremdherrschaft), Beleidigungen und Bedrohungen hinsichtlich des erkennenden Gerichts, das im Falle der Machtübernahme-, „die Leitfiguren sind Landesverräter und von den Gerichten des Deutschen Reiches abzuurteilen“ vorträgt. So bezeichnet er das „Landgericht Potsdam als Vollstrecker des feindlichen Willens“ – und leugnet er weiter fortgesetzt den Holocaust und ruft zum allgemeinen Volksaufstand auf, der auf Wiederherstellung des Deutschen Reiches und Beseitigung des geltenden politischen Systems in der Bundesrepublik Deutschland zielt. Wegen Mißbrauchs des Schlußvortrages war dem Angeklagten deshalb insoweit das Wort zu entziehen (vgl. BGH MDR 64, 72, 3, 368, 369).


Abschrift der Gegenvorstellung zur Wortentziehung
6.März 2009
Horst Mahler
In eigener Sache
LG Potsdam zu KLs 4/06
Gegenvorstellung
Zum Beschluß der Strafkammer vom 4. März 2009 Anlage 1 zum Protokoll 24 KLs 4/06 vom
4.3.2009:
Die Wortentziehung verstößt gegen das Willkürverbot. In der Begründung wird absichtsvoll verschwiegen, daß mein Schlußvortrag vom 4. März 2009 ausschließlich die Darstellung und Erläuterung der Texte, die Gegenstand der Anklage sind, zum Gegenstand hatte. Die Verteidigungsabsicht dabei war, aufzuzeigen, daß die inkriminierten Gedankenäußerungen – im Zusammenhang gesehen – keinerlei hetzerischen, verunglimpfenden, herabsetzenden oder verächtlich machenden Sinngehalt haben, also nicht tatbestandsmäßig im Sinne der Anklage sind. Ich eröffnete den Vortrag mit folgendem, dem anklagegegenständlichen Text „ Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung führt zur Antwort auf die Judenfrage“ entnommenen Zitat: „Die Deutschen sind erst wieder frei, wenn das Deutsche Reich seine Handlungsfähigkeit wiedererlangt hat. Der Weg zur Selbstherrlichkeit des Deutschen Reiches führt über den Sturz der Jüdischen Fremdherrschaft.  Zur Erhellung des Sinns des 1. Satzes dieses Zitats setzte ich den Vortrag fort mit der Darstellung der gleichfalls verfahrensgegenständlichen „Verkündigung der Reichsbürgerbewegung.“ Die im Beschluß erwähnte „Ermahnung“ durch den Vorsitzenden Richter erfolgte, als ich den inkriminierten Text bis zu der Stelle auf S.2: „ Jegliche Mitwirkung Deutscher Reichsbürger bei der Durchsetzung bzw. Anwendung dieser „Gesetze“ ist unter umständen als Landesverrat zu ahnden…“ Ich wies die „Ermahnung“ zurück mit dem Hinweis, daß die inhaltliche und textgetreue Darstellung der anklagegegenständlichen Gedanken die notwendige Ausübung des Rechts zur Verteidigung ist und daher denkgesetzlich nicht als Mißbrauch dieses Rechts qualifiziert werden könne. Ergänzend machte ich geltend, daß der Hinweis auf möglichen Landesverrat nicht nur auf meiner subjektiven Meinung beruhe, sondern sich auf die Schulmeinung der Völkerrechtslehre hier insbesondere auf Darlegungen des Völkerrechtslehrers Friedrich Berber gestützt sein. Nach der „Ermahnung“ konnte ich mit der Darstellung des inkriminierten Textes nur noch bis zu der Stelle auf S.4, 3. Absatz fortfahren. Mein Vortrag wurde hier abrupt unterbrochen mit der Erklärung des Vorsitzenden, daß eine Pause eintrete und die Kammer „Beratungsbedarf“ habe. Bei Wiedereintritt in die Verhandlung verlas der Vorsitzende den Wortentziehungsbeschluß. Bis dahin hatte ich erstmalig - und ohne Wiederholung – lediglich den inkriminierten Text selbst vorgetragen. Auf die „angeblichen (!) Äußerungen des Staatsrechtlers Carlo Schmidt zur Fremdherrschaft“ wird im Text selbst auf S.1, 2. Absatz Bezug genommen. Auf Seite 3 werden im 1. Absatz die USA als „Feindmacht“ bezeichnet. An dieser Stelle flocht ich die Bemerkung ein, daß diese Feindmacht jetzt im Zusammenbruch begriffen sei. „Weitschweifigkeit“ Die „ Abhängigkeit des erkennenden Gerichts“, dessen Rolle als „ Scheingericht“ und Instrument
der Fremdherrschaft „ habe ich thematisiert im Zusammenhang mit der oben bereits erwähnten Zurückweisung der „Ermahnung“ des Vorsitzenden. Wahrscheinlich habe ich die konstatierte Abhängigkeit als „ Vollstreckung des jüdischen Willens“ näher bestimmt. Der Satz: „ Die Leitfiguren sind Landesverräter“ ist in dem verfahrensgegenständlichen Text „Verkündigung der Reichsbürgerbewegung“ auf S.3 im 3.Absatz enthalten. Der „Aufruf zum allgemeinen Volksaufstand“ ist das zentrale Thema des Textes und das selbst auf S. 3 unter der Überschrift „Volksaufstand zur Berufung der Ordnenden Reichsversammlung“ thematisiert. Es ist offensichtlich, daß die Strafkammer die schlichte Darstellung des Gegenstandes der Anklage gegen mich nicht ertragen konnte.
Kann ein Gericht noch tiefer sinken? Ich beantrage, die gerügte Wortentziehung aufzuheben. Die Strafkammer versucht in der Begründung des Beschlusses den Eindruck zu erwecken, als habe sie der Verteidigung ausreichend Gelegenheit gegeben, ihre Argumente vorzutragen. Sie widerlegt sich aber selbst. Bei der Terminierung der für den Monat März 2009 vorgesehenen Sitzungstage richtete der Vorsitzende an mich die Frage, wie viele Tage ich wohl für meinen Schlußvortrag benötigen würde. Ich erklärte, daß ich wohl 3 Tage benötigen werde. Der Vorsitzende bemerkte darauf, daß er vorsichtig sein und 6 volle Verhandlungstage für den Schlußvortrag und das davon zu unterscheidende „Schlußwort“ veranschlage. Dementsprechend bestimmte er für den Monat März 2009 insgesamt 7 Fortsetzungstermine und zwar für den 4., 6., 9., 11., 16., 18., und 20. März 2009. Er war sich dabei bewußt, daß mindestens 11 - teilweise schwierige – Texte von einiger Länge in 6 verschiedenen Anklageschriften zum Verfahrensgegenstand gemacht waren. Wie kann da die Strafkammer meinen, sie habe „im Rahmen der Schlußvorträge umfangreich Gelegenheit gegeben, zur Verteidigung “Stellung zu nehmen“, wo sie doch schon am 1. Tag der geplanten Serie nach nur 2 Stunden Vorlesungszeit mir wegen vermeintlichen Mißbrauchs das Wort entzog?
Ist eine schwerere Beeinträchtigung des Rechts zur Verteidigung denkbar?
Horst Mahler


Das Schlußwort von Horst Mahler - Einleitung
Potsdam, am 6. März 2009
Horst Mahler
in eigener Sache
LG Potsdam 24 KLs 4/06
Schlußwort
In seiner von Haß getränkten mündlichen Urteilsbegründung hielt Herr Rieder, Vorsitzender Richter am Landgericht München II, die Bemerkung für angebracht, das die Strafkammer mit meiner Verurteilung zu 6 Jahren Freiheitsentzug „endlich der ‚Mahler-Show’ ein Ende gemacht“ habe. Auch wenn seine Prognose sich kaum bestätigen dürfte, hat er doch damit den Kern der Sache, um die es geht, getroffen. Es geht der Holocaust-Justiz um einen Eingriff in ein zeitgeschichtliches Geschehen, das die
Judenheit tief beunruhigt. Zur Erhellung dieser Feststellung zitiere ich Äußerungen von Michel Friedman, dem den Deutschen wohl bekanntesten Juden. Dieser äußerte sich in einem Interview mit der in Wien erscheinenden Monatszeitung „Die Jüdische“ (veröffentlicht in der Dezemberausgabe 2007 auf S. 3) u.a. wie folgt: „…Horst Mahler ist aber die dunkelbraunste Unkultur der rechten Szene. Es ist auch deshalb wichtig, mit ihm zu sprechen, weil hinter Horst Mahler mehrere Millionen Deutsche der hellbraunen Szene stehen - übrigens nicht nur Skinheads, sondern Mitmenschen aus der Mitte der Gesellschaft. … Daß es in Deutschland Millionen Menschen gibt, die sagen, Hitler hatte auch gute Seiten, dass 20 Prozent aller Deutschen keinen jüdischen Nachbarn haben möchten, das sind bei 8O Millionen Bewohnern 16 Millionen Deutsche! Und dass damit Horst Mahler leider eine Gruppe in Deutschland repräsentiert, durch die Horst Mahler erst interessant wird. Horst Mahler erinnert und mahnt mich, ihn ernst zu nehmen, weil hinter ihm Millionen Deutsche stehen. … In dem Moment, in dem eine Person eine politische Richtung repräsentiert, hinter derMillionen von Anhängern stehen, ist dies ein gesellschaftspolitisches Phänomen, über
das man auf ganz unterschiedliche Arten journalistisch berichten kann.“ Ein anderer Jude, Gérard Menuhin, Sohn des weltberühmten Violinvirtuosen Yehuda Menuhin, beschreibt die Lage, in der Millionen Deutsche – wie Michel Friedman meint – hinter mir stehen.

Gerard Menuhin schreibt und veröffentlicht auf seiner elektronischen Weltnetz-Seite
(http://www.gerard-menuhin.de/Kolumne/Antifa_-
_die_nuetzlichen_Idioten_der_Maechtigen.html):


Fast könnte man sich in die Zeit der Französischen Revolution von 1789 zurückversetzt fühlen. Damals wurden die Opfer (längst nicht alle von ihnen waren „Aristokraten“), begleitet vom Hass und dem analphabetischen Geheul eines künstlich aufgebrachten und ferngesteuerten Pöbels, zur Guillotine gebracht. Damals war Frankreich durch im Ausland aufgenommene Darlehen fast bankrott. Damals hat angeblich der Pöbel eine Revolution organisiert. Auch damals war es egal, ob die Opfer männlich oder weiblich waren. So erging es in Berlin am Abend des 11. September zwei Frauen und ihrem Begleiter, als sie auf dem Weg zu einer Veranstaltung ihrer Partei in Neukölln waren. Sie wurden von einer Rotte Linkschaoten überfallen, umzingelt, beschimpft, geprügelt, getreten und mit Stühlen geschlagen. Erst als die drei Opfer bereits verletzt waren, ließen die Bestien von den Märtyrern ab und flüchteten. Märtyrer? Weil sie teilnehmen wollten an einer öffentlichen Versammlung einer legalen politischen Partei? Weil sie auf völlig gesetzliche Weise für ein anderes Deutschland kämpfen? Weil ihnen vielleicht ein besseres Deutschland vorschwebt? Ein kulturell kohäsives Land, in dem der normale Schulunterricht wieder möglich wäre; junge Deutsche Lehrstellen sowie später anständige Arbeitsplätze bekämen; in dem auch Ausländerkriminalität dem Gesetz gemäß bekämpft würde; in dem
Steuergeld ausschließlich für nützliche und hierzulande dringende Zwecke ausgegeben würde; in dem Soldaten sich ausschließlich für die Verteidigung ihres neutralen Vaterland einsetzen müssten statt als Söldner fremder Mächte missbraucht zu werden.
Gewalt gegen Andersdenkende. So ein Deutschland steht natürlich nicht auf dem Plan der Alliierten. Ich benutze mit Bedacht diese Bezeichnung für Deutschlands Feinde der Zeit des Zweiten Weltkriegs, weil sie immer noch Deutschland besetzen und deutsche Politiker jetzt sogar eifrigerals in der Nachkriegszeit ihre Befehle ausführen.

Die Massaker der Französischen Revolution wurden unter hochtrabenden, aber unsinnigen Schlagwörtern wie „Liberté“ (Freiheit), „Egalité“ (Gleichheit), „Fraternité“ (Brüderlichkeit) durchgeführt. Heute erreicht man mit ins Gegenteil verkehrten Wörtern wie „Toleranz”, „Antirassismus”, „Antifaschismus”, dass die meisten in unserer Gesellschaft nur noch gedankenlos mit dem Strom schwimmen, um nicht um Leib und Leben fürchten zu müssen. Welcher Jurist in den Diensten der „Bundesrepublik Deutschland“ weiß denn schon, welches das Kriegsziel Nr. 1 war, das die USA und die Sowjetunion als Fundament ihrer Allianz gegen das Deutsche Reich vereinbart hatten? Und wer die Urheber dieser Kriegszielbestimmung waren? Wendell Willkie, Sonderbeauftragter von US-Präsident F.D. Roosevelt, schreibt über seine diesbezüglichen Verhandlungen mit Josef Stalin, daß als Kriegsziel Nr. 1 die „Abschaffung völkischer Exklusivität“ („Abolition of racial exclusivness“) zu gelten habe.2 In den Aufzeichnungen über die Gespräche zwischen Präsident F.D. Roosevelt und Marschall Stalin anläßlich der Teheran-Konferenz vom 28. November bis zum 1.Dezember 1943 findet sich folgende Eintragung: „Die Unterhaltung wandte sich dann der Frage nach der Nazi-Deutschland
zugedachten Behandlung zu.] „Der Präsident sagte, nach seiner Meinung sei es sehr wichtig, daß das Konzept des Reiches nicht im Bewußtsein der Deutschen belassen werde und dieses Wort aus der Sprache gestrichen werden sollte. Marschall Stalin erwiderte, daß es nicht genüge, das Wort zu eliminieren, vielmehr müsse das Reich selbst außer Stand gesetzt werden, jemals wieder die Welt in einen Krieg zu stürzen. Er sagte, daß die siegreichen Alliierten bei der Erfüllung ihrer Pflichten versagen würden, wenn sie nicht jene strategischen Positionen in ihrenHänden zurückbehielten, die notwendig seien, um jeglichem Wiederaufflackern des Deutschen Militarismus vorzubeugen.“3 In einem Memorandum für den US-Außenminister vom 6. April 1945 bekräftigte F.D. Roosevelt noch einmal sein Vorhaben, das Wort „Reich“ aus dem deutschen Sprachschatz zu eliminieren.4 Wohlgemerkt! Hier ist die Rede von zerstörerischen Maßnahmen gegen das Deutsche Reich, die überhaupt erst nach dessen militärischer Niederringung gegen ein nun wehrloses Volk durchgeführt werden konnten. In Verfolgung ihrer Kriegsziele setzen also unsere Feinde den Krieg gegen das Reich auch noch nach der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht fort – jetzt mit psychologischen Waffen. Es erscheint die Frage angebracht, ob und inwieweit dieser zwischen Stalin und Roosevelt
vereinbarte Ethnozid zugleich einen „Genozid“ (Völkermord) im Sinne der UN-Konvention gegen den Völkermord beinhaltet. Die Bundestagsresolution 13/4445 vom 23.04.1996 deutet daraufhin, daß der Bundestag in damaliger Zusammensetzung dieser Auffassung zuneigte. Die Entschließung hat folgenden Wortlaut:
„Im Hinblick darauf, daß die Tibeter sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt haben, verurteilt der Bundestag die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis in bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität der er führt, insbesondere mit Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl ' Zwangsabtreibungen, politischer,

2 Quelle: W. L. Willkie: „One World”, Simon & Schuster, New York, 1943 – Hinweis in der FAZ vom
14.02.92.
3 Quelle: Die F.D. Roosevelt-Papers, einzusehen in der F.D.R-Library Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel. 001 845-229-8114 Fax 001 845-229-0872
4 Quelle: a.a.O.

religiöser und kultureller Verfolgung und Unterstellung des Landes unter eine chinesisch kontrollierte Administration." Dafür, daß die maßgeblichen Kreise der US-Ostküste zum Völkermord am Deutschen Volk entschlossen sind, spricht auch der Umstand, daß höchste Repräsentanten der USA sich nicht scheuten, ihre Völkermordlust auf abstoßende Art und Weise öffentlich zu bekennen. Kein geringerer als der spätere US-Präsident Harry S. Truman hat ihr anläßlich des Ausbruchs der Kampfhandlungen an der Ostfront im Juni 1941 wie folgt Ausdruck gegeben: "Wenn wir sehen, daß Deutschland siegt, sollten wir Rußland helfen, und wenn wir sehen, daß Rußland siegt, sollten wir Deutschland helfen und ihnen auf diese Weise gestatten, so viele wie möglich umzubringen, wenn ich auch unter keinen Umständen einen Sieg Hitlers erleben möchte.«5 Welcher Jurist in den Diensten der „Bundesrepublik Deutschland“ weiß denn schon, daß Franklin Delano Roosevelt, 32. Präsident der USA, schon seit seiner Amtszeit als stellvertretender Marineminister (Amtsantritt 1917. Er wurde der eigentliche Chef der USMarine) beharrlich bis an sein Lebensende als sein Hauptziel die „völlige Zerschlagung Deutschlands“ verfolgte und schon während des Ersten Weltkrieges die „bedingungslose Kapitulation“ des Deutschen Reiches anstrebte?6 Welcher Jurist in den Diensten der „Bundesrepublik Deutschland“ weiß denn schon, daß sich der von Franklin Delano Roosevelt ausgerufene „Kreuzzug für die Demokratie“ direkt gegen das Konzept der Selbstherrlichkeit (Selbstbestimmung) der Völker– also gegen die Idee der Nation selbst richtet? [Er zielte darauf ab, die Vereinten Nationen als Weltregierung einzusetzen und ihr 1. Generalsekretär zu werden7]
Die äußerste Steigerung der Aversion gegen Nationalstaaten europäischen Zuschnitts bezeugt ein „Umerzieher“8, Mitbegründer der Politikwissenschaft in der Bundesrepublik Deutschland, der Jude Carl J. Friedrich, in seinem Buch „The New Belief in the Common Man“ (1942) mit dem Satz: „Wir hoffen gezeigt zu haben , daß sowohl ‚Staat’ als auch, Souveränität’ Symbole totalitärer Herrschaft sind.“9 Neuerdings wird die Nation als solche als Quellgrund der Feindschaft gegen die Juden gebrandmarkt.10 5 „New York Times", 24. Juni 1941; zitiert nach George S. Wheeler, Die Amerikanische Politik in Deutschland, Kongress-Verlag Berlin, 1958, S. 12 6 Dirk Bavendamm, Roosevelts Krieg ...“, 2. Auflage, Herbig Verlag Berlin 1998, S. 48 und 55 7 Fish, Hamilton, „Der zerbrochene Mythos – F.D. Roosevelts Kriegspolitik 1933 – 1945“ Grabert Verlag, Tübingen 1982 S. 221 8 Schrenck-Notzing, Caspar, „Charakterwäsche – Die Politik der amerikanischen Umerziehung in Deutschland“, Ullstein-Buch Zeitgeschichte Nr. 33214, Ulm 1996, ISBN 3 548-33214-5, S. S. 148, 184, 250 9 „We hope to have shown that both ‚state’ and ‚sovereignity’ are symbols of totalitarian government.” - zitiert nach H.-J. Arndt, „Die Besiegten von 1945 ...“, S. 254 Fn. 10. 10 Peter Alter, Claus-Ekkehard Bärsch, Peter Berghoff „Die Konstruktion der Nation gegen die Juden“ , Februar 1999 Rezension eines ungenannten Autors: Als Begleitphänomen des modernen Nationalismus erscheint der Antisemitismus als ein mysteriöser Schatten der politischen Moderne. Die antijüdischen Differenzkonstruktionen können aber letztlich nicht ohne die Identitätskonstruktion der jeweiligen Nation verstanden werden. Dies gilt um so mehr, Welcher Jurist in den Diensten der „Bundesrepublik Deutschland“ weiß denn schon, daß USPräsident F.D. Roosevelt 1941, um einen Kriegsgrund gegen Deutschland vorzutäuschen, durch eine durchtriebene Provokationsstrategie - erfolglos - versuchte, das Deutsche Reich zu militärischen Operationen gegen die US-Flotte zu veranlassen?11 Daß er schließlich Japan gezielt zum Überfall auf die US-Flotteneinheiten im Hafen von Pearl Harbor herausforderte, um die US-Bevölkerung kriegsbereit zu stimmen? Er wollte unbedingt den Waffengang mit dem Deutschen Reich und hoffte, dieses würde nach dem Angriff der USA auf Japan aufgrund vertraglicher Beistandspflichten gegenüber Japan den USA den Krieg erklären. Diese Hoffnung erfüllte sich. 12 Welcher Jurist in den Diensten der „Bundesrepublik Deutschland“ weiß denn schon, daß es Churchill 1941 – als das Deutsche Reich den Europäischen Krieg bereits für sich entschieden hatte – darum ging, einen Weltkrieg herbeizuzwingen in der wahnhaften Hoffnung, durch Verwicklung der USA und der Sowjetunion in diesen Krieg, der dadurch erst zu einem Weltkrieg wurde, für das British Empire die alte Machtstellung wiedererlangen zu können?13 Um Friedensangebote von Adolf Hitler, die dieser auf dem Gipfelpunkt seiner Erfolge im Kriege über Mittelsmänner an die Britische Regierung gerichtet hatte, abzublocken, schrieb der Chefberater des Britischen Außenministers, Sir Robert Vansittart, an Lord
Halifax, den Außenminister, folgenden Brief : als die Feindseligkeit gegenüber Juden nicht mehr nur durch den Gegensatz Christentum/Judentum inspiriert wird, sondern durch das politische Kollektiv, durch die Nation, die nunmehr ihrem 'Wesen' nach von den Juden verschieden sein sollte. Um die Ein- und Ausgrenzungsprozesse der nationalen Gesellschaften erklären zu können, müssen die jeweiligen Vorstellungen von der Nation rekonstruiert werden, auf deren Grundlage die Juden als anders, mithin als Feinde definiert werden. In diesem Band werden Ideen und Formationen der Nation erörtert, die den modernen Antisemitismus bedingen und hervorgebracht haben. Der Zusammenhang von spezifischen Konstruktionen der Nation und den Phänomenen der Judenfeindschaft wird hier aus historischer, sozialwissenschaftlicher, politologischer und psychologischer Perspektive diskutiert. Die Autoren aus Israel, Großbritannien, den USA, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland konzentrieren sich zwar auf die antijüdischen Tendenzen in der deutschen Nationalbewegung und im deutschen Nationalismus, beziehen jedoch in
vergleichender Perspektive auch andere Nationalbewegungen mit ein. Insbesondere werden durch den interdisziplinären Ansatz des Bandes neue Interpretationen und Aspekte in die Diskussion über den Antisemitismus eingeführt. Neben Beiträgen von George L. Mosse und Peter Pulzer, die einen allgemeinen Überblick entwerfen, und Cornelius Castoriadis, der einen grundlegenden Aufsatz über den Haß vorlegt, schreiben vierzehn Autoren zu verschiedenen Aspekten dieses aktuellen und
wichtigen Themas. 11 Giselher Wirsing, Giselher Wirsing „Der maßlose Kontinent – Roosevelts Kampf um die Weltherrschaft“, Jena 1942, S. 284 ff. 12 Fish, Hamilton, „Der zerbrochene Mythos – F.D. Roosevelts Kriegspoltik 1933-1945“, Grabert Verlag, Tübingen 1982, ISBN 3-87847-059-2; Bavendamm, Dirk „Roosevelts Krieg- Amerikanische Politik und Strategie 1937-1945“, Herbig Verlag, 2. Auflage 1998; Hoggan, David L. „Der erzwungene Krieg – Die Ursachen und Urheber des Zweiten Weltkrieges“, 15. Auflage, Grabert Verlag, Tübingen 1997; Schultze-Rhonhof, Gerd „Der Krieg der viele Väter hatte“, 2. Auflage, Olzog Verlag, München 2003, ISBN 3-7892-8117-4; Giselher Wirsing „Der maßlose Kontinent – Roosevelts Kampf um die Weltherrschaft“, Jena 1942; Stinnet, Robert B., „Pearl Harbor – Wie die Amerikanische Regierung den Angriff provozierte und 2.476 ihrer Bürger sterben ließ“,
Zweitausendeins, Frankfurt/Main 2003, ISBN 3-86150-603-3 13 Allen, Martin, „Churchills Friedensfalle – Das Geheimnis des Heß-Fluges 1941“, Druffel Verlag, Stegen-Ammersee 2003, ISBN 3 8061-1153-7 „An den Minister. DRINGEND. Ich hoffe, Sie haben Mr. Mallet dahingehend instruiert, daß er auf keinen Fall Dr. Weißauer treffen darf. Die Zukunft der Zivilisation steht auf dem Spiel. Es geht um die Frage ,Sie oder Wir` und entweder das Deutsche Reich oder unser Land wird untergehen, und nicht nur untergehen, sondern völlig vernichtet werden. Ich glaube, daß es das Deutsche Reich sein wird. Das ist etwas völlig anderes, als wenn man sagen würde, Deutschland muß untergehen; aber das Deutsche Reich und die Reichsidee sind seit 75 Jahren der Fluch, der auf der Welt lastet, und wenn wir ihn dieses Mal nicht stoppen, dann stoppen sie uns. Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus, und diejenigen, die das bislang noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts begriffen, und sie würden uns in einen sechsten Krieg hineinziehen, selbst wenn wir den fünften überleben werden. Alle Möglichkeiten für
einen Kompromiß sind passé, und es wird jetzt einen Kampf bis zum Ende geben, und zwar bis zum bitteren Ende. Ich vertraue darauf, daß Mr. Mallet äußerst kategorische Instruktionen erhalten wird. Wir haben mehr als genug von Leuten wie Dahlerus, Goerdeler, Weißauer und Konsorten."14


Können Sie guten Gewissens weiterhin Ihre Unkenntnis der geschichtlichen Tatsachen pflegen, um Ihren „Guten Glauben“ an die Propagandalügen der Feinde des Deutschen Reiches aufrechtzuerhalten? Müßten Sie dann nicht sich selbst den Vorwurf machen, den Seelenmord am Deutschen Volk mit zu befördern?15 Sie sind – ohne es zu wissen – zu Schergen dieser jüdischen Weltherrscherbande degradiert. Für Sie als Richter darf allein die Anwendung des Rechts in Betracht kommen. Nur diesem sind Sie
verpflichtet.
Was ist Recht?
Recht ist der allgemeine Wille eines selbstbestimmten, in diesem Sinne freien Gemeinwesens (des Volkes, das allein der Gesetzgeber ist). Wird einem Volk fremder Wille aufgezwungen, handelt es sich nur um Anordnungen, nicht um Recht und Gesetz.
Welches Recht haben Sie anzuwenden?
Sie haben als Richter einen Eid geschworen (§ 38 DRiG). Er lautet: "Ich schwöre, das Richteramt getreu dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und getreu dem Gesetz auszuüben, nach bestem Wissen und Gewissen ohne Ansehen der Person zu urteilen und nur der Wahrheit und Gerechtigkeit zu dienen, so wahr mir Gott helfe."
Wem wollten Sie diesen Eid leisten? Dem Deutschen Volk oder einem fremden Herren?

14 Doc. No. FO 371/24408 – Public Records Office, Kew. zitiert von Martin Allen in „Churchills
Friedensfalle – Das Geheimnis des Heß-Fluges 1941“, Druffel-Verlag, 2003, ISBN 3 8061-1153-7, S.
119 f.
15
Waren Sie etwa nicht der Überzeugung, daß das Grundgesetz die Verfassung des Deutschen Nationalstaates sei? Waren Sie etwa nicht der Überzeugung, daß die Bundesrepublik Deutschland dieser Nationalstaat des Deutschen Volkes sei? Wußten Sie, daß Carlo Schmid vor dem Parlamentarischen Rat ausführlich begründet und die Mehrheit des Rates davon überzeugt hat, daß das Grundgesetz keine Verfassung und die Bundesrepublik Deutschland kein Staat sei?
Wenn sich also herausstellt,
 daß Sie durch falsche Lehren in Schulen und an Universitäten getäuscht worden sind,
 daß das Grundgesetz keine Verfassung ist;
 daß die Bundesrepublik Deutschland kein Staat ist, sondern eine Organisation der
Fremdherrschaft über das Deutsche Volk;
 daß die Schaffung dieser Organisation gegen das Völkerrecht (Art.43 HLKO) verstieß;
 daß das „ Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ auf Täuschung berechnet ist
(vgl. die Präambel mit Art. 146 GG), um das rechtswidrige Besatzerkonstrukt als
selbstbestimmten Deutschen Staat erscheinen zu lassen,
Welche Schlüsse hätten Sie dann für sich persönlich zu ziehen?

Würden Sie, um Ihre wohldotierte Stellung als Richter nicht zu gefährden, schweigen und weiterhin in Erfüllung des Fremdherrschaftswillen Bürger des Deutschen Reiches gefangen setzen, die den Schwindel aufdecken, damit das Deutsche Reich endlich wieder handlungsfähig wird? Oder würden Sie sich treu bleiben und den Anordnungen der Fremdmacht widerstehen?
Haben Sie einen juristischen Beruf gewählt, um die erworbene Befähigung den Feinden des Deutschen Volkes zu Verfügung stellen?
Sie müssen also zuallererst für sich selbst die Frage beantworten, ob die Bundesrepublik Deutschland der Nationalstaat des Deutschen Volkes ist oder lediglich eine „Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft“. Ohne eine eindeutige Antwort auf diese Frage können sie überhaupt nicht wissen, ob die eventuell anzuwenden Bestimmungen (z.B. die §§90a, 92, 130 StGB-BRD) Deutsches Recht im dargestellten Sinne sind oder Anordnungen einer Feindmacht. Diese müssen Sie als Richter – wenn sie dem geschworenen Eid treu bleiben wollen – mit Nichtachtung strafen. Wenn Sie aber den Schwindel durchschaut hätten, bei Eidesleistung das Grundgesetz als Besatzungsstatut und die Bundesrepublik Deutschland als Fremdherrschaft schon erkannt hatten, wären Sie an diesen Eid nicht gebunden, weil die Eidesabnahme gegen Art. 45 Haager Landkriegsordnung verstieß. Dieser verbietet es der Besatzermacht, von den Besiegten einen Treueeid zu verlangen. Daß Sie für dreißig Silberlinge bedenkenlos Ihr Volk verraten wollen, will ich Ihnen nicht unterstellen. Vielmehr halte ich an dem deutschrechtlichen Grundgesetz fest, daß die Redlichkeit eines Volksgenossen bis zu Beweis des Gegenteils nicht in Frage gestellt werdensollte. Selbst Judas Ischariot hatte ein Gewissen, denn er ist an seinem Verrat zerbrochen. Das ist die Lage, gegen die sich schon bald die 20% der Deutschen – diese Zahl hat Michel Friedman an anderer Stelle genannt- erheben werden. Sylvia Stolz bemerkte dazu, es sei der
Wunschtraum von Friedman, daß es nur 20% der Deutschen seien, die so denken und wollen. In Wahrheit werden es – wenn ein hinreichender Wissensstand bewirkt sei – wieder 95% sein, wie zur Zeit Adolf Hitlers (vgl. Götz Ali im „Spiegel“). Diesen Prozentsatz hat auch General Günzel in seinem Brief an den Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann genannt. Langsam, langsam beginnt das den Deutschen mit Waffengewalt aufgezwungene Geschichtsbild zu wanken. Sogar die von Juden herausgegebene „ Frankfurter Allgemeine Zeitung“ fördert vorsichtig aber deutlich in mehreren zeitlich versetzt erscheinenden Artikeln die Korrektur der herrschenden Vorstellung, daß Adolf Hitler den 2. Weltkrieg gewollt und herbeigeführt habe.


So lesen wir in der FAZ vom 13. August 2008 auf Seite 3:
„Er würde fünfzig zu eins wetten, daß Deutschland in nächster Zeit die Tschechoslowakei nicht angreifen würde. Er würde es vorziehen, wenn die Tschechoslowakei einen Krieg hervorrufen würde, so notierte man im tschechischen Außenministerium im April 1938 seine Äußerungen aus einem diplomatischen Hintergrundgespräch. Der Mann galt in London als eine der kommenden Figuren und als Repräsentant einer von wie links bin ins konservative Lager reichenden Ablehnungsfront gegen den Nationalsozialismus: Winston Churchill. Mit den Einlassungen des damals noch amtlosen künftigen Kriegspremiers konnte die europäische Krise des Jahres 1938 endgültig als eröffnet gelten. Mehrere Seiten trieben zum Konflikt.“

Schon im Ersten Weltkrieg war in den Regierungskreisen Großbritanniens diskutiert worden, ob die Gründung von neuen Staaten wie der Tschechoslowakei überhaupt im englischen Interesse sein konnte. Wichtige Personen bis hin zum damaligen
Regierungschef Lloyd George hatten sich dagegen ausgesprochen, vorwiegend mit dem pragmatischem Argument, daß die Verhältnisse vor Ort eine solche Staatsgründung nicht zuließen. Es sei politisch ohne Zukunft, die wirtschaftlich und ethnisch überwältigende deutsche Rolle in Mitteleuropa auf diese Weise willkürlich begrenzen zu wollen und dabei bedeutende ethnisch deutsche Volksgruppen in neue Staaten zu zwingen, denen sie nicht wollten.

Churchill hatte unter anderem mit der Begründung zum schnellen Krieg geraten, die Tschechoslowakei könnte sonst vorher an ihren inneren ethnischen Widersprüchen zerfallen.

Die offenbar unlösbaren Probleme mit der deutschen Übermacht in der Region führten zu Stimmungen, die über den Kampf gegen den Nationalsozialismus hinaus auf eine radikale Veränderung der Verhältnisse zielten. „Was wir wollen, ist, daß die deutsche Wirtschaft vollkommen zusammengeschlagen wird.“ Mit diesen Worten blaffte Churchill den im Londoner Exil lebenden früheren
Reichskanzler Heinrich Brüning an,…

Noch schärfer äußerte sich Frankreichs Botschafter in Berlin, Francois-Poncet. Man müsse mit ihnen leben, aber es wäre viel besser, man könnte „die Deutschen aus Europa vertreiben, wie die Araber einmal aus Spanien vertrieben worden sind“, wurde
er in einem Bericht an Churchill zitiert.

Das Münchener Abkommen erhob den Anspruch, demokratisch gerecht zu sein, und war doch angesichts der aufgeheizten Situation gänzlich anachronistisch. Einen zweiten Schritt unternahm Chamberlain, als er jenes deutsch-englische
Konsultationsabkommen vorschlug und unterzeichnete, das den „Frieden in unserer Zeit“ bringen sollte. Das ist ihm nie verziehen worden, dafür wollten 1938 bereits zu viele die Waffen sprechen lassen.“ Dazu will ich einige Schlaglichter auf das verordnete Historiengemälde geben, die eine veränderte Sicht ermöglichen und dazu beitragen, mein Gesamthandeln im zeitgeschichtlichen
Bereich dem Verständnis näher zu bringen. Ein Schlüsselbegriff zur Deutung der Geschichte des 20. Jahrhunderts ist das Versailler Diktat. Über dieses urteilte der US-Präsident Hoover in seinen Erinnerungen: "Der fürchterlichste aller Kriege (1. Weltkrieg) hatte einen Friedensvertrag zur Folge, der kein Vertrag des Friedens ist, sondern die Fortsetzung des Krieges. Europa wird durch ihn zugrunde gehen, wenn es nicht die Vernunft zu seinem Ratgeber wählt." Anatole France, französischer Dichter (vgl. Hennig, E., a.a.O., S. 38/39) Es war vorauszusehen, daß das Deutsche Volk in Ausübung seines Existenzrechts dieses Joch
alsbald abwerfen würde. Unter Adolf Hitler hat es diese Großtat vollbracht. Diese war nach dem Bekenntnis des Außenministers Großbritanniens, Lord Halifax, der Grund, gegen das Deutsche Reich den 2. Weltkrieg vom Zaun zu brechen. Er schrieb: "Jetzt haben wir Hitler zum Krieg gezwungen, so daß er nicht mehr auf friedlichem Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann". Lord Halifax, englischer Botschafter in Washington, 1939 (vgl. "Nation Europa", Jahrg. 1954, Heft 1, S. 46) In diesem Zusammenhang ist auch die Rede von Bedeutung, die der 1. Weltkriegs- Premierminister Lloyd George, am 29. November 1934 im Unterhaus gehalten hat. Er führte darin aus:
"... dass die Signatarmächte des Vertrages von Versailles den Deutschen feierlich versprachen, man würde abrüsten, wenn Deutschland mit der Abrüstung vorangehe. Vierzehn Jahre! lang hatte Deutschland auf die Einhaltung dieses Versprechens gewartet ... In der Zwischenzeit haben alle Länder ... ihre Kriegsbewaffnung noch gesteigert und sogar den Nachbarn Geldanleihen zugestanden, mit denen diese wiederum gewaltige Militär-Organisationen dicht an Deutschlands Grenzen aufbauten. Können wir uns dann wundern, daß die Deutschen zu guter Letzt zu einer Revolution und Revolte gegen diese chronischen Betrügereien der großen Mächte getrieben werden?"
Lloyd George am 29. November 1934 im englischen Unterhaus, Englands Premier während der Kriegszeit (vgl. Sündermann, H. "Das dritte Reich", Leoni 1964, S. 37) Bestätigend ist auch die Rede von Molotow, Außenminister der UdSSR vom 31.10.1939
anzuführen:
"Die Furcht, ihre Vorherrschaft zu verlieren, diktierte der britischen und französischen Regierung ihre Politik der Aufhetzung zum Krieg gegen Deutschland. Die britische Regierung proklamiert, daß der Krieg gegen Deutschland nicht mehr und nicht weniger als die Vernichtung des Hitlerismus' zum Ziele habe. Ein solcher Krieg kann aber auf keine Weise gerechtfertigt werden."
Der sowjetische Außenminister Molotow in einer Rede am 31.10.1939
Daß ein maßgeblicher Kriegstreiber die Regierung Polens war, wird man nicht für möglich halten wollen, - und doch ist es wahr. Dieser Gegenstand der Zeitgeschichte ist inzwischen hinreichend erforscht. Die Ergebnisse sind in dem „Handbuch zur Befreiung“ von Michael Birthelm ausführlich dargestellt. Hier genüge als Beleg ein Zitat aus einer Rede von Rydz-Smigly, des maßgebenden polnischen Staatsmannes nach dem Tode von Marschall Josef Pilsudski.In dieser im Sommer 1939 vor polnischen Offizieren gehaltenen Rede heißt es:
"Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte."
Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren, Sommer 1939 (vgl. Dr. rer. nat. Heinz Splittgerber, "Unkenntnis oder Infamie?", Verlag "Der Schlesier", Recklinghausen, S. 7) Damit übereinstimmend erklärte der polnische Botschafter in Paris am 15.08.1939:
"Es wird die polnische Armee sein, die in Deutschland am ersten Tage des Krieges einfallen wird". Erklärung des polnischen Botschafters in Paris am 15.8.1939 (vgl. Freund, M. "Weltgeschichte", Bd. III, S. 90) Doch Polen war in diesem Spiel nur die Marionette der US-Ostküste. Zur Verdeutlichung sei hier ein Tagebucheintrag des damaligen US-Verteidigungsministers J. Forrestal vom 27.12.1945 zitiert:
"... ich befragte Joe Kennedy, (US-Botschafter in London), über seine Unterredungen mit Roosevelt und N. Chamberlain von 1938. Er sagte, Chamberlains Überzeugung 1939 sei gewesen, daß Großbritannien nichts in der Hand habe, um zu fechten, und daß es deshalb nicht wagen könne, gegen Hitler in den Krieg zu gehen ... Weder Franzosen noch Engländer würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn sie nicht unablässig von Washington angestachelt worden wären ... Amerika und das
Weltjudentum hätten England in den Krieg getrieben." US-Verteidigungsminister J. Forrestal am 27.12.1945 in sein Tagebuch (The Forrestal Diaries, New York, 1951, S. 121 ff) (Zit. nach G. Franz-Willing "Kriegsschuldfrage",
Rosenheim 1992, S. 112) Die längst hinreichend erforschte Rolle der Weltjudenheit bei der Herbeiführung des 2. Weltkrieges sei hier mit den folgenden Zitaten beleuchtet:
"Es ist uns gelungen, die Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg zu ziehen, und wenn sie (die USA) im Zusammenhang mit Palästina und den jüdischen Streitkräften tun, was wir verlangen, dann können wir die Juden in den USA so weit bekommen, daß sie die USA auch diesmal hineinschleppen" (in den 2. Weltkrieg) Weizmann zu Churchill, September 1941 (vgl. Lenski, R. "Der Holocaust vor Gericht", Samisdat Publ. 1993, S. 555 (Quelle David Irving)) "Unsere Sache ist, Deutschland, dem Staatsfeind Nr. 1, erbarmungslos den Krieg zu erklären." Bernhard Lecache, Präsident der jüdischen Weltliga, 9.11.1938 "Es ist unsere Sache, die moralische und wirtschaftliche Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen: ... Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken." Lecache, Paris, 18. November 1938 (vgl. Lecache, B. "Le droit de vivre") "Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands"W. Jabotinski, Begründer von "Irgun Zwai Leumi", Januar, 1934 (vgl. Walendy, "Historische Tatsachen", Heft 15, S. 40) Ich habe allen Grund, von der Aufrichtigkeit Adolf Hitlers bezüglich seiner Absichten überzeugt zu sein, die in einer Mitteilung seines Architekten Prof. Hermann Gießler zum Ausdruck kommen wie folgt:
"Ich will den Frieden - und ich werde alles daransetzen, um den Frieden zu schließen. Noch ist es nicht zu spät. Dabei werde ich bis an die Grenzen des Möglichen gehen, soweit es die Opfer und Würde der deutschen Nation zulassen. Ich weiß mir Besseres
als Krieg! Allein, wenn ich an den Verlust des deutschen Blutes denke - es fallen ja immer die Besten, die Tapfersten und Opferbereitesten, deren Aufgabe es wäre, die Nation zu verkörpern, zu führen. Ich habe es nicht nötig, mir durch Krieg einen Namen zu machen wie Curchill. Ich will mir einen Namen machen als Ordner des deutschen Volkes, seine Einheit und seinen Lebensraum will ich sichern, den nationalen Sozialismus durchsetzen, die Umwelt gestalten." Adolf Hitler nach Beendigung des Frankreich-Feldzuges in einem Gespräch mit seinem Architekten Prof. Hermann Giesler, Giesler: "Ein anderer Hitler", Seite 395
Und ich halte die Einschätzung für zutreffend, Mahadma Gandhi formuliert hat: "... Der letzte Krieg hat deutlicher als sonst die satanische Natur der Zivilisation erwiesen ... Jedes Sittengesetz ist von den Siegern ... gebrochen worden. Keine Lüge war zu schlecht, um angewendet zu werden...." Mahatma Gandhi, "Hier spricht Gandhi." 1954, Barth-Verlag München


Vor diesem Hintergrund habe ich mein Schlußwort für diesen Scheinprozeß gegen mich schon
vor genau 10 Jahren gesprochen – vor dem Parteitag der NPD Baden-Württemberg am 29. April
1999 (?) unter der Überschrift: „Der Globalismus als höchstes Stadium des Imperialismus
erzwingt die Auferstehung der deutschen Nation“. Ich führte damals aus:
Der Globalismus als höchstes Stadium des
Imperialismus
erzwingt die Auferstehung der deutschen Nation
Rede auf dem Parteitag der NPD Baden-Württemberg vom 25. April 1999
· Daß sich die Weltgemeinschaft in einer „zentralen
Konfrontation“ mit den Vereinigten Staaten
befinde;
· daß nicht nur die politische Unabhängigkeit der
anderen Länder und ihr ganzes Spektrum
„ökonomischer, monetärer, juristischer,
linguistischer, audiovisueller und kultureller
Selbstbestimmung“ auf dem Spiele stehe,
· sondern die „mentale Identität“ schlechthin
(zitiert nach Junge Welt vom 12. Februar 1999)
ist hierzulande aus dem Munde eines verantwortlichen
Politikers nicht zu hören.
Anders in Frankreich. Dort ist es der amtierende
Außenminister, Hubert Védrine, der solche Worte
öffentlich ausspricht.
Und Jacques Chirac, sein Staatspräsident, sekundiert
dem Minister, indem er die anderen Länder der Welt
auffordert, sich zum Zwecke einer „kollektiven
Souveränität“ zusammenzuschließen, um sich so
besser gegen die amerikanische Vorherrschaft
verteidigen zu können.
· In Deutschland geißelt Altbundeskanzler Helmut
Schmidt den „globalen Irrsinn“ und das Treiben des
„spekulativen Raubtierkapitalismus“ made in USA
(DIE ZEIT Nr. 37/98), verlangt nach einer „großen
nationalen Willensanstrengung“ und nach Führung.
· „Gegängelt von den USA“ - so äußerte er sich
gegenüber einem bekannten Nachrichtenmagazin
(Stern v. 15.04.99) über den Krieg auf dem Balkan -
„haben wir das internationale Recht und die Charta
der Vereinten Nationen mißachtet.“
Doch seine Mahnungen finden in der Publizistik oder
gar in der Politik kein Echo .
Unser Volk wird statt dessen mit triefender
Menschlichkeitsheuchelei eingeseift und belogen.
Der amtierende deutsche Außenminister, Joschka
Fischer, läßt sich vom SPIEGEL mit der Bemerkung
zitieren:
· „Die Amis wollten den Krieg“.
Und die Rolle der Deutschen in diesem Spiel
charakterisiert er mit den Worten:
· „Null Möglichkeiten, irgend etwas zu
beeinflussen.“ (SPIEGEL 16/19999 S. 25)
Die Welt ist aus den Fugen – wer wird sie wieder
richten?
Das als Ergebnis des 2. Weltkrieges entstandene
Blocksystem hat den europäischen Nationen die
längste Friedensperiode ihrer Geschichte beschert.
Der Zerfall der Sowjetunion hat diese Ära beendet. Der
Krieg ist nach Europa zurückgekehrt.
In dieser Lage haben wir Grund genug, über Krieg und
Frieden erneut nachzudenken.
Ungeachtet der verfügbaren Massenvernichtungsmittel
ist auch in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts der Krieg
die Fortsetzung der Poltitik mit anderen Mitteln
geblieben.
Aber angesichts der in den technologischen
Waffensystemen angehäuften Zerstörungspotentiale
droht in unserer Zeit jeder Krieg zu entarten und zur
Massenvernichtung zu werden. Es muß uns daher
wünschenswert erscheinen, an der Jahrhundertwende
zu einer stabilen Friedensordnung zurückzufinden.
Ich habe einen Traum von deutscher Größe im
Dienst des Friedens.
Der Frieden ist gegenwärtig – und wohl auch künftig -
nicht durch eine Weltregierung zu sichern. Diese
würde jetzt von der „Hypermacht“ USA dominiert und
damit nicht ihrem Begriffe entsprechen. Die durch den
Präsidenten George Bush von den USA einseitig
verkündete „Neue Weltordnung“ kann nichts anderes
sein als die moderne Form einer nomadischen
Despotie.
Solange die Vereinigten Staaten von Amerika an ihren
inneren Widersprüchen und Spannungen nicht
zugrunde gegangen sind, ist für mich eine stabile
Weltordnung
nur als ein tri-polares System
denkbar, dessen Kraftzentren sind:
1. die Vereinigten Staaten von Amerika,
2. das 1945 nicht untergegange sondern nur
vorübergehend handlungsunfähig gewordene
Deutsche Reich in Koalition mit den übrigen
europäischen Nationen unter Einschluß Rußlands
und
3. der asiatisch-afrikanische Staatengürtel mit China
und Japan als Schnalle
· Das Zusammenwirken der europäischen Koalition
mit dem asiatisch-afrikanischen Staatengürtel
dämmt den amerikanischen Kultur- und
Wirtschaftsimperialismus ein und setzt damit der
verhängnisvollen Globalisierung ein Ende.
· Eine neues Einvernehmen zwischen den USA und
der europäischen Koalition wird imperialistische
Ambitionen Chinas und/oder Japans niederhalten.
· Hegemoniale Bestrebungen der europäischen
Koalition wären durch eine Allianz der USA mit
China und Japan zu entschärfen.
ERMÖGLICHUNG EINER NEUEN POLITIK
Dadurch wird den industriell schwach entwickelten
Zonen die Chance des Aufbaus eigenständiger
Volkswirtschaften gelassen.
Aus sozio-ökonomischen Wüsten werden wieder
Lebensräume für die dort zur Welt kommenden
Menschen, die dann nicht mehr auf Wanderschaft
gehen müssen, um zu überleben.
Daß die Entwicklung diese Richtung nimmt, ist auch
das vitale Interesse der Bevölkerung in den
Vereinigten Staaten selbst. Sie ist – wie alle anderen
Bevölkerungen und Völker auch – Opfer der global
nomadisierenden Finanzmassen, die - von einer Hand
voll Spekulanten dirigiert - in unvorstellbaren
Größenordnungen während eines Tages von einem
Ende des Globus zum anderen fließen, um
milliardenträchtige Gewinnchancen abzuweiden, die
sich aus Kursdifferenzen ergeben, die nur in
Prozentbruchteilen zu messen sind.
Diese Transaktionen sind vom realwirtschaftlichen
Geschehen völlig abgekoppelt. In diesem
Zusammenhang noch von „Investitionen“ zu reden, ist
nicht nur nachlässig, sondern eine bewußte Täuschung.
Es wird verschleiert, daß
· sich der Weltfinanzmarkt in eine riesige Spielbank
verwandelt hat,
· der „freie“ Unternehmer endgültig zum Heloten der
globalen Zokker geworden ist.
Diese vagabundierenden Finanzmassen wirken – so hat
es jüngst der bedeutendste der „global players“,
George Soros, bezeugt - wie eine „Abrißbirne“, die
freilich nicht Häuser, sondern ganze Volkswirtschaften
in Trümmerhaufen verwandelt. Sie wird schließlich
auch die USA, das Kernland des Globalismus,
verwüsten.
Zur Erinnerung: Soros – zum Beispiel - ist als
„einsamer Wolf“ so mächtig,
· daß er das britische Pfund aus der Europäischen
Währungsunion herausspekulieren konnte und
dabei eine Milliarde Dollar verdiente,
· daß – wenn er das auch bestreitet - der von ihm
beherrschte Quantum-Fonds die Krise der
thailändischen Währung und damit die Asienkrise
ausgelöst hat;
· daß nach dem Zeugnis des stellvertretenden US-Außenministers,
Strobe Talbott, die USA,
Deutschland, Frankreich und Großbritannien ihr
Politik mit Soros abstimmen.
Berichten der UNO ist zu entnehmen, daß der
Reichtum von 358 Milliardären das Gesamteinkommen
derjenigen Länder übersteigt, in denen 45 v.H. der
Weltbevölkerung leben (das sind 2,7 Mrd. Menschen).
(zitiert nach dem „Zweiten Zwischenbericht der
ENQUÈTE-KOMMISSION „Demographischer
Wandel ...“, Bundestagsdrucksache 13/11460 S. 383,
Fn. 1044).
Der Club dieser hyperreichen Oligarchen bildet – wie
den in „Le Monde“ veröffentlichten Analysen zu
entnehmen ist - ein unkontrollierbares, niemandem
verantwortliches, allein am privaten Profit orientiertes,
informelles Weltmanagement. Dessen Wirken läßt alle
Verschwörungstheorien und Mutmaßungen über
Geheimgesellschaften als schwach-denkerische
Konstrukte erscheinen. Die Oligarchen brauchen sich
nicht zu verschwören, um die Macht zu erlangen. Sie
haben die Macht in der denkbar sichersten Weise: als
Macht des Geldes. Sie werden diese Macht erst
verlieren, wenn das Weltfinanzsystem
zusammenbricht.
George Soros ist aber auch ein kompetenter und
weitsichtiger Kritiker des Globalismus. Seine
Darstellung der Zusammenhänge drängt das Bild einer
Krake auf, die die Welt umschlingt und würgt bis ihr
der Atem ausgeht – oder bis sich die Völker zur Wehr
setzen und sie überwinden.
Die Krake beherrscht weltweit auch die Medien – und
damit das Denken der Menschen. Dort ist sie am
gefährlichsten, weil der medialen Manipulation der
Denk-, Wunsch- und Gefühlsinhalte auf den ersten
Blick nicht anzusehen ist, daß sie das Dasein der
Unfreiheit und nationaler Unterdrückung ist.
Besonders in Deutschland sind die Medien und die
Bildungseinrichtungen eine von der amerikanischen
Ostküste durch subtile Herrschaftstechniken gelenkte
Besatzungsmacht, die im Volk als solche noch nicht
erkannt ist.
Viele der Kritiker des Kapitalismus aus den Reihen der
68er sind als Lehrer und Professoren, als Autoren,
Verleger, Publizisten, Journalisten und Redakteure im
Geflecht der Medien – oft unbewußt – Söldner dieser
Besatzungsmacht. Sie haben ihren Frieden mit der
Krake gemacht und ihr Volk verraten. Die meisten von
ihnen leugnen sogar dessen Existenz, erklären die
Nation zu einem „Wahngebilde“.
Aber nur diese Krake ist der Feind, nicht die Völker,
auf deren Territorien sie ihre Stützpunkte hat und deren
militärische Stärke sie sich einverleibt hat.
Ihre medialen Kombattanten und die zahlreichen
Quislinge im politischen Apparat des deutschen Staates
sind mehrheitlich nicht in erster Linie Verräter,
sondern Opfer der ökonomischen Zwänge des Systems
und der psychologischen Kriegsführung gegen das
deutsche Volk. Das deutsche Volk sollte sie behandeln,
wie die chinesische Rote Armee unter der Führung von
Mao Tse Tung die Soldaten der Kuomintang
behandelt hat: Wenn sie die Seiten wechseln und
beginnen, für die nationalen Interessen zu arbeiten,
sollte das deutsche Volk sie mit offenen Armen
empfangen und willkommen heißen.
Gestützt auf die Einsichten in die unreglementierte
Bewegung des Marktes, die wir Karl Marx verdanken,
bestimmt mich seit mehr als 30 Jahren die
Überzeugung, daß der von den USA weltweit
durchgesetzte Freihandel notwendig zum globalen
Zusammenbruch des Finanzsystems führt. George
Soros ist in seinem unlängst erschienenen Buch: „Die
Krise des globalen Kapitalismus“ mit eindrucksvollen
Argumenten dieser Prognose beigetreten.
Die globale Wirtschaft wird nur noch von drei riesigen
Seifenblasen über Wasser gehalten:
1. von der sich weiter ausdehnenden Staatsschuld, die
die Ersparnisse des Volkes längst verschlungen hat,
2. von den ansteigenden Konsumentenkrediten, die
Millionen zu Sklaven der Banken machen
3. und von der Inflationierung der Aktienkurse, die
nur die Illusion des Reichtums erzeugt.
Keine einzige dieser Blasen wird „friedlich“ auf ein
vertretbares Maß schrumpfen. Platzt aber eine, platzen
auch alle anderen. Und sie werden platzen. Darin sind
sich – hinter vorgehaltener Hand – die Macher dieser
Schwindelwirtschaft einig. Ab sofort kann jeder
Börsentag die Götterdämmerung des Globalismus
einläuten.
Es kann natürlich auch anders kommen. Doch am
wahrscheinlichsten ist der globale Kollaps, der uns
kurz- bis mittelfristig ins Haus steht.
Die Folge wird eine tiefe und langanhaltende
Depression sein. Auch in den reichen Industrieländern
wird es dann um das nackte Überleben gehen.
Der deutsche Staat wird dann, um den Hungertod zu
verjagen, sich der Möglichkeiten einer
Kriegswirtschaft erinnern. Er wird
1. Notgeld als wieder-nationale Währung in Umlauf
bringen;
2. Lebensmittelkarten ausgeben, um die Versorgung
mit den Grundbedürfnissen zu erschwinglichen
Preisen zu gewährleisten;
3. zur Erhaltung der Produktionsmittel bankrott
gegangene Betriebe in staatliche Regie
übernehmen;
4. staatlichen Arbeitsdienst auf freiwilliger Grundlage
einführen und
5. die Deutschen für den nationalen Wiederaufbau
einer freien, dem Gemeinwohl verpflichteten
Volkswirtschaft mobilisieren.
Und so werden es auch die Nachbarn der Deutschen
halten.
Die Europäische Union ist dann kein Thema mehr.
Wo ist dann die politsiche „Linke“ und wo die
politische „Rechte“? Sie werden an der Seite der
Deutschen sein, die – wie 1945 – wieder zupacken und
sich nicht unterkriegen lassen, – oder sie werden nicht
mehr sein.
Auf uns wartet das Chaos. Wir sollten es nicht als
Unheil fürchten. Es wird die Ursuppe sein, aus der
unser Volk in einer neuen Gestalt hervorgeht.
Wir sollten das Chaos als Herausforderung und
Bewährunsprobe begrüßen. Vor allem sollten die
Deutschen alle ihre geistigen Kräfte auf die
Beantwortung der Frage konzentrieren: Was kommt
nach dem Zusammenbruch, der ja nie das Ende
sondern immer nur der Durchgang zu etwas Neuem
ist?
Höchstwahrscheinlich wird der wirtschaftliche
Zusammenbruch den Marktfundamentalismus, die
Religion des Geldes, in seinem Innersten erschüttern.
Danach wird die Predigt von den vermeintlichen
Sachzwängen nicht mehr verfangen. Die Völker
werden verstehen, daß die Sachzwänge, die man ihnen
einzureden versucht,
· Millionenheere von Arbeitslosen herbeizwingen,
· jährlich weltweit 7 Millionen Kinder verhungern
lassen (UNICEF-Bericht für 1997),
· den bereits erwähnten 358 Oligarchen ein
Vermögen verschafft haben, das so groß ist, daß
ihnen das Gesetz nichts mehr anhaben kann;
· bewirken,
daß es nach UNO-Berichten 1995 – also
schon vor der Asienkrise - 89 Staaten
schlechter ging als vor 10 Jahren,
daß ebenfalls 1995 in 70 Entwicklungsländern
das Einkommensniveau unter dem
der 60er und 70er Jahre lag,
· den skrupellosen Egoismus belohnen, dagegen
Gemeinsinn und sittliche Orientierung lächerlich
erscheinen lassen;
· die Freiheit ärger bedrohen als totalitäre Ideologien
(G. Soros).
Die Analyse von George Soros (vgl. u.a. S. 174 f.) legt
die Annahme nahe, daß die Asienkrise – ob bewußt
herbeigeführt oder nur als günstige Gelegenheit
genutzt, bleibe dahingestellt – die großen asiatischen
Kapitalkonglomerate, die sich – konfuzianischer
Tradition folgend – durchgängig im Eigentum großer
Familien befanden, jetzt den Oligarchen der Ostküste
in die Hände fallen. Dasselbe Schicksal erleiden zur
Zeit die industriellen Komplexe in Brasilien.
Die Oligrachen sehen – wie George Soros bezeugt –
den Zusammenbruch des Weltfinanzmarktes für die
nahe Zukunft voraus. Sie können nicht ausschließen,
daß die heraufziehende Depression weltweit Kräfte des
nationalen Widerstandes auf den Plan ruft, die danach
trachten, dem Globalismus – also auch dem Freihandel
- ein Ende zu setzen. Viele Zeichen sprechen dafür,
daß dieser Prozeß langsam in das Bewußtsein der
Eliten dringt und politische Gestalt gewinnt.
Dagegen stemmen sich die Oligarchen, deren
Herrschaft auf dem Freihandel beruht. Zur
Durchsetzung ihrer Interessen steht ihnen die
Kriegs- und Massenvernichtungsmaschine der USA
zur Verfügung.
Somit stellt sich die Frage, ob der Krieg auf dem
Balkan – nach dem bis auf den heutigen Tag
andauernden Krieg gegen den Irak - nicht der 2. Akt
des längst begonnenen Dritten Weltkrieges ist, mit dem
die Oligarchen sicher stellen wollen, daß die
Depression nicht in die nationalrevolutionäre
Überwindung des Globalismus mündet, sondern in
seine Restauration auf erweiterter Stufenleiter. Die
Restauration wäre gleichbedeutend mit der Übernahme
des restlichen noch unabhängigen Kapitals durch die
Oligarchen weltweit.
Legt man dieses Konzept dem Krieg auf dem Balkan
zugrunde, hätten die USA bereits jetzt zwei
wesentliche Kriegsziele erreicht:
1. Sie haben sich, indem der Krieg ohne Mandat der
Vereinten Nationen begonnen wurde, durch die
Schaffung eines Präzedenzfalles aus den Fesseln
des Völkerrechts befreit.
2. Sie haben Deutschland in einen Krieg gegen einen
traditionellen Freund Rußlands verwickelt und
damit die dringend erforderliche, aber von den USA
gefürchtete Annäherung dieser beiden Mächte für
die absehbare Zukunft blockiert.
Die List der Vernunft schlägt die Krake mit ihren
eigenen Kräften
Die sich jetzt aus dem Krieg ergebende Konstellation
enthält zum ersten Male in der Geschichte die
Möglichkeit, daß das Deutsche Reich zu einem
Nationalstaat im vollen Sinne dieses Begriffes gedeiht.
In den zurückliegenden 400 bis 500 Jahren war das
bewegende Moment in der Außenpolitik der
europäischen Westmächte – Frankreichs und Englands
– das Bemühen, die politische Bildung des Deutschen
Reichs zu einer Nation zu verhindern.
Solange Amerika noch nicht als transatlantische Macht
auf der Bühne erschienen war, waren Frankreich und
England westwärts frei, je für sich ein Kolonialreich
zu begründen. Die Bedingung der Möglichkeit dieser
Expansion war die Abwesenheit der starken
europäischen Zentralmacht. Daraus ergab sich das
Interesse, Deutschland im Zustande eines
landesfürstlichen Flickenteppichs zu erhalten.
Im Zerfall des karolingischen Reiches hatte sich
gezeigt, daß Europa als zwar gegliederte aber doch
vereinheitlichte Macht noch nicht an der Zeit war.
Die Lage hat sich geändert. Frankreich und England
werden gegen die Hypermacht USA nur noch als die
westlichen Pfeiler eines starken Europas eine
Bedeutung haben. Nicht Machtinteresse sondern der
Überlebenswille gibt der Geschichte jetzt diese
Richtung.
Das ist die Stunde Deutschlands.
Die USA sind deutlich von Dekadenz gezeichnet.
Ihre Macht, die Macht des Dollars, hat globale Gestalt
angenommen, d.h. sich von der autochthonen
Bevölkerung und ihrer wirtschaftlichen Existenz
gelöst. Sie hat ihre Stützpunkte in den finanziellen
Zentren an der Ostküste. Dort sind es nur einige
Dutzend Spekulanten, in deren Händen die weltweit
geknüpften Fäden zusammenlaufen, in deren Geflecht
die Weltherrschaft des Marktfundamentalismus (Soros)
ihr Dasein hat. Diese Herrschaft ist schieres
Schmarotzertum, eine tödliche Gefahr für die
Menschheit.
Europas Mitte muß jetzt fest und stark sein, damit die
europäischen Großmächte insgesamt ihre Interessen
bei der Errichtung einer neuen Friedensordnung
geltend machen können. Für sie alle ist es
lebenswichtig, Rußland, einer christlichen Nation, die
Hinwendung zum christlichen Abendland
nahezubringen, damit es sich nicht an die Seite Chinas
getrieben fühlt. Das geht nur mit einem starken, auch
spirituell gefestigten Deutschland, das als Zentrum
Europas für Rußland die Brücke nach Westen bildet,
weshalb auch die europäischen Westmächte ein festes
und starkes Deutschland brauchen. Der Kern muß aber
auch wieder kernig werden, um dieser Aufgabe
gewachsen zu sein.
Und:
Deutschland wird seinen Nachbarn als starke
Zentralmacht aber nur erträglich erscheinen, wenn
es weiterhin nicht über Massenvernichtungsmittel
verfügt.
Ob die Ordnung der europäischen Nationen, die eine
veränderte Machtstruktur ist, ohne Einsatz
militärischer Mittel zu bewirken ist, darf bezweifelt
werden. Bereits heute ist die Androhung von Gewalt
mit militärischen Mitteln gängige Münze. Henry
Kissinger hat angedeutet, daß die USA versuchen
werden, die Annäherung zwischen Deutschland und
Rußland notfalls mit Gewalt zu verhindern In seiner
Kolumne in der Welt am Sonntag vom 1. März 1992
hat er freimütig bekannt, daß es aus amerikanischer
Sicht die Aufgabe der NATO und der EG sei,
Deutschland zu beschränken und völlig unter Kontrolle
zu halten. Bereits früher hatte Lord Ismay als NATO-Generalsekretär
die NATO-Ziel-Aufgabe formuliert:
· „Die Amerikaner in Europa zu halten, die
Russen aus Europa herauszuhalten und die
Deutschen niederzuhalten.“
· Kissinger: „Wenn sich beide Mächte
(Rußland/Deutschland) zu nahe kommen, besteht
die Gefahr der Hegemonie ..... Die große Leistung
der westlichen Staatsführer in der Nachkriegsära
bestand im Erkennen der Tatsache, daß Amerika
gezwungen sein würde, das Gleichgewicht unter
verheerenden Umständen wiederherstellen zu
müssen, wenn es nicht von Beginn an maßgeblich
an der Aufrechterhaltung der Stabilität beteiligt
würde....“
Wir haben durchaus Grund, die im Nachrichtenmagazin
TIME angestellten Gedankenspiele über
NATO-Einsätze in Magdeburg, Schwedt und
Frankfurt/Oder als ernstgemeinten Wink der Ostküste
zu verstehen. Die bereits vollzogene Einpflanzung
fremdkultureller Völker in unserer Mitte bietet den
USA die Möglichkeit, jederzeit einen nach der
neuesten NATO-Doktrin gültigen, von Deutschland
durch die Teilnahme am Krieg gegen Serbien jetzt
selbst akzeptierten Vorwand für das Eingreifen der
USA im Gewande der NATO zu schaffen. Es dürfte für
die CIA eine leichte Fingerübung sein, in unserer
Heimat ethnische Konflikte zu entfachen.
Nur eines scheinen die Weltherrschaftsplaner der
Ostküste dabei übersehen zu haben: Die Existenz eines
islamisch-fundamentalistischen Volkes in Deutschland,
das tendenziell die Mehrheit in unserem Lande ist,
wird schon kurzfristig zu einer israel-feindlichen
Orientierung der deutschen Politik führen.
Die Macht des Geldes, die nicht unterschätzt werden
darf, wird bei der Strukturierung der Welt nur
bescheidene Dienste leisten, und das im wesentlichen
aus zwei Gründen:
1. Geld als Macht in zwischenstaatlichen Beziehungen
ist ein universelles System und als solches das
bewegende Zentrum des Globalismus. Gegen ihn
richtet sich der Widerstand. Er ist also sowohl als
spirituelles Phänomen (American way of life) als
auch als Wirtschaftsmacht nicht nur Subjekt des
Prozesses, sondern sein eigentliches Objekt - als
das zu Überwindende.
2. Das Geldsystem ist unmittelbar vom Zusammenbruch
bedroht. Es hat sich in den
zurückliegenden Jahrzehnten zu drei Mega-Blasen
(Staatsschuld, Konsumentenkredit, Spekulationsfonds)
ausgebildet, die ein System kommunizierender
Röhren darstellen. Eine systemkonforme
Einschrumpfung dieser Blasen ist nicht denkbar. Ihr
Platzen ist unvermeidlich. Dieses wird gleichzeitig
und weltweit eine tiefe, langandauernde Depression
auslösen, die nicht nur den Schein des Reichtums
beseitigen, sondern den realen Reichtum auf
absehbare Zeit vernichten wird. Die Auswirkungen
dieses Prozesses auf die Lebensverhältnisse der
Menschen chaotisieren die politischen Verhältnisse
in den dem Globalismus ausgelieferten Staaten
weltweit. Das Vermögen der Hypermacht und ihrer
Satelliten, mit Geld statt mit militärischer Gewalt zu
intervenieren, geht in der Krise gegen Null dadurch,
· daß das Kreditsystem von der Krise direkt betroffen
ist und nicht mehr über ausreichende Mittel verfügt;
· daß die amerikanische Regierung ihre
Kreditwürdigkeit einbüßt (Krise des Staatskredits),
· daß die soziale Krise im eigenen Lande die noch
verfügbaren Mittel weitgehend absorbiert und
· daß Interventionsbedarf weltweit und gleichzeitig
auftritt.
Die Errichtung einer europäischen Koalition unter
Einschluß Rußlands kann nur gelingen, wenn die
große Nation in der Mitte Europas – Deutschland also
– als Großmacht zur Stelle ist und ihre Rolle im
Interesse des Ganzen wahrnimmt. Solange Deutschland
sich mental als Nation verweigert, ist an die
Herausbildung stabiler Rechtsbeziehungen unter den
europäischen Nationen nicht zu denken. Deutschland
bleibt dann das Trojanische Pferd der Hypermacht
USA im Herzen Europas. Rußland hätte dann keine
andere Wahl, als sich China und Indien zuzuneigen.
Die Folge würde sein, daß die Europäer immer
deutlicher das Gepräge von Vasallen der USA in
dessen Feldzügen zur Eindämmung des von den
Chinesen dominierten Blocks China/Rußland/Indien
annehmen. Die Deutschen wären in diesen Kriegen das
bevorzugte Kanonenfutter.
Deutschland kann sich aus dem Rekonstruktionsprozeß
nicht heraushalten. Hammer oder Amboß zu sein, das
ist die Wahl, vor die wir gestellt sind.
Aber um Hammer sein zu können, bedarf es in
unserem Volke einer lebendigen sittlichen Substanz.
Diese scheint uns aber verloren gegangen zu sein.



II.
Der islamische Fundamentalismus – die heilsame
Schockbehandlung für die Deutschen.
Im asiatisch-afrikanischen Staatengürtel steigt der
Islam zur bestimmenden geistigen Macht auf. Seine
missionarische Kraft fordert die europäischen Nationen
ebenso wie die Vereinigten Staaten von Amerika
heraus. Er stößt im Westen auf ein geistiges Vakuum.
Dieses ist im geistigen Reich des Menschen das, was
die Krankheit der erworbenen Abwehrschwäche
(AIDS) im biologischen Bereich ist.
In höchster geistiger Not – das zeichnet sich jetzt schon
ab - erkennen das Abendland und die Neue Welt durch
Wiederaneignung und Fortführung der deutschen
idealistischen Philosophie den Nihilismus als ein
negatives Glaubenssystem und den „American way of
life“ als seinen Kultus.
Seit Beginn der Aufklärung stehen wir sicher in der
Erkenntnis, daß die Existenz Gottes nicht bewiesen
werden kann.
Hinter diesen Satz kann das Denken nicht zurück.
Aber ebenso sicher ist die Erkenntnis, daß auch die
Nicht-Existenz Gottes nicht bewiesen werden kann.
So steht jeder vor der Entscheidung, ob er an Gott
glauben will oder nicht. Das ist keine Sache des
Gefühls, sondern der Vernunft.
Sich gegen Gott zu entscheiden, wäre nur dann
vernünftig, wenn die begründete Aussicht bestünde,
alle wesentlichen Fragen, die Menschen je berühren
könnten, ohne Gott befriedigend – d.h. auf einsehbare
Weise – beantworten zu können.
Genau das war das Programm der Aufklärung. Auf
diesem Boden haben die europäischen Rationalisten
das „wissenschaftliche“ Weltbild geschaffen.
In ihm werden alle Sätze als ungültig verworfen, die
sich an sich selbst widersprechen. Mit dieser
Voraussetzung aber – darauf hat schon Goethe
hingewiesen – ist das Leben nicht zu erfassen. Sie ist
ebenso unhaltbar wie die von Albert Einstein
widerlegte Annahme, daß es einen absoluten Raum
und eine absolute Zeit gebe.
Die deutsche idealistische Philosophie hat aufzeigen
können, daß es keinen einzigen Satz gibt, der sich nicht
an sich selbst widerspricht. Hegel leitete seine
Habilitationsschrift mit dem Satz ein: „Der
Widerspruch ist das Zeichen der Wahrheit, die
Widerspruchsfreiheit das Zeichen der Unwahrheit.“
Inzwischen sind alle Wissenschaften zu dieser Einsicht
gelangt, wenn auch nur in der Form, daß sie ihren auf
Widerspruchsfreiheit basierenden Erklärungsmodellen
nur eine begrenzte Gültigkeit zuerkennen.
Die Rationalisten haben dieses von Hegel „spekulativ“
genannte Denken als okkult und mythisch diffamiert.
Es soll schnurstracks nach Auschwitz geführt haben
(Bertrand Russel, Karl Popper, André Glucksmann
u.v.a.) .
Sie konnten damit nur deshalb Erfolg haben,
· weil das wissenschaftliche Weltbild den auf
Technik gegründeten schier grenzenlosen materiellen
Reichtum hervorgebracht hat (der materielle
Erfolg ließ die Frage nach der Wahrheit des
widerspruchsfreien Denkens als überflüssig, ja als
unverständlich erscheinen); und
· weil seit dem Beginn der Aufklärung die
Metaphysik als ideologisches Bollwerk der Kirche
galt und mit dieser zerstört werden sollte.
An dem ansteigenden Ast der industriellen Revolution
und ihrer Fortschrittsreligion schien der deutsche
Idealismus ein welkes Blatt zu sein. Der Einspruch der
Vernunft gegen die Werke des Verstandes blieb leise
und wurde nicht gehört.
Nicht die Vernunft wurde uns zum Verhängnis,
sondern daß sie von unserem Jahrhundert überhört
wurde.
Merkwürdigerweise waren es Adorno und Horkheimer,
die Väter der Frankfurter Schule, die hier die Umkehr
vorbereiteten mit ihrer Einsicht, daß der Satz vom
Widerspruch das faschistische System „in nuce“ sei.
Zuletzt hat George Soros – in einer Reihe stehend mit
Hegel, Ernst Mach, Albert Einstein, Werner
Heisenberg, Paul Watzlawick, Paul S. Searle, Niklas
Luhmann u.a. - nachgewiesen, daß aus eben diesem
Grunde alle Theorien über wirtschaftliche bzw.
gesellschaftliche Prozesse als ungültig zu betrachten
sind. Soros führt seine spektakulären Erfolge just auf
diese Einsicht zurück.
Wir haben damit den Befund,
· daß die wesentlichen, das Leben und die Gesellschaft
betreffenden Fragen im „wissenschaftlichen“
Weltbild ohne Antwort bleiben,
· daß die gehandelten Antworten auf Alchimie beruhen,
nur äußerlich einen wissenschaftlichen Anstrich
haben, in Wirklichkeit aber schiere Ungültigkeiten
sind.
Also ist es nicht vernünftig, sich gegen Gott zu
entscheiden.
Diese Erkenntnis ist für sich schon die Überwindung
des Nihilismus.
Das Versprechen der Aufklärung, daß der Mensch
durch die Werke seines Verstandes das Paradies
wiedergewinnen werde – als das „Reich des
Menschen“ -, hat sich auf tragische Weise als eine
Illusion erwiesen.
Das jetzt dem Ende zugehende Jahrhundert war weltweit
das finsterste aller Zeiten:
· Nie haben sich Menschen so ausgehölt und so
nichtswürdig gefühlt, wie die Menschen in der
„westlichen Wertegemeinschaft“, die schon deshalb
keine Gemeinschaft ist, weil sie keine Werte
wirklich anerkennt.
· Nie zuvor sind mehr Menschen von Menschenhand
gestorben, als in diesem Zeitalter.
· Nie hat sich der Mensch durch Grausamkeit gegen
seinesgleichen tiefer erniedrigt als in unserem
Jahrhundert.
· Nie war die Angst vor der Selbstauslöschung der
Gattung größer als jetzt.
Die Wiederauferstehung des von der Aufklärung
ermordeten Gottes ereignet sich als Ausschüttung des
Heiligen Geistes in der Philosophie. Sie ist zugleich die
Aufhebung - im Hegelschen dreifachen Sinne des
Beendens, Erhaltens und Erhöhens - des tödlichen
Gegensatzes der drei abrahamitischen Religionen.
Dieses Ereignis beendet die Aufklärung und das
Zeitalter des atomistischen Individuums.
Eröffnet wird das Zeitalter der betrachtenden
Erkenntnis.
In ihr ist sowohl die Gemeinschaft eines Volkes als
auch die Gemeinschaft der Familie als Person
wahrgenommen (personare = hindurchklingen).
Der absolute Geist, der in der Person hindurchklingt,
gibt sich darin eine höhere Gestalt. Diese erschließt in
Völkern und Menschen heute noch nicht gewußte
geistige Kräfte. Diese befähigen die Menschen,
schicksalhaftes Leid und Ungleichheit wieder dankbar
als Geschenk anzunehmen und sich daraus zu erheben.
Die Person, die sich auf den Geist zurückführt, lebt ihr
Leben nicht mehr gegen die Natur, sondern in
Übereinstimmung mit ihr. Sie übt sich in Bescheidenheit
und ist demütig gegenüber der Schöpfung. Überund
Unterernährung, Umweltzerstörung und Übervölkerung
werden dann aus dem Problemkatalog zu
streichen sein.
Über Deutschland und eine neue Friedensordnung
anders nachzudenken, als in dieser grundsätzlichen
Weise, müßte fruchtlos bleiben.
Deutschland als Volk und Nation kann gerade
wegen seiner Geschichte nur von Gott her gedacht
werden.
Die Geschichte des deutschen Volkes - wie jede
Geschichte – ist der Fortschritt im Bewußtsein der
Freiheit (Hegel). Auch die Zeit von 1933 bis 1945 als
Teil der deutschen Geschichte ist auch in ihrer
Negativität ein Moment der Bewußtwerdung der
Freiheit.
Unser Volk wird nicht länger im Gefühl ewiger
Schuld und Schande verdämmern!
Im Tempel der Philosophie werden die Opfer
getröstet. Den Tätern wird vergeben.
Weil dem auserwählten Volk im 1. Buch Samuel,
Kapitel 15 Vers 3 geboten ist:
· So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke
den Bann an ihm und an allem, was es hat;
verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau,
Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele
und Esel
ist über das, was geschah, miteinander anders zu reden,
als es im Aufkläricht geschieht.
Wer sich vom Grauen abwendet, indem er es für
einmalig und unbegreiflich erklärt, erkennt nichts.
Der muß erneut einen Irrweg durchlaufen, bis er
endlich die Botschaft, die im Geschehenen liegt,
vernimmt.
Die Sicht auf die Geschichte aber, die sich vom Grauen
nicht abwendet, sondern in ihm das Wirken Gottes
vermutet, führt in die Erkenntnis, die wahrhafte
Versöhnung ist.
Dieser befreiende Blick erst bannt die Gefahr, daß
sich die Finsternis wiederholt. Denn der Geist, der
sich begreift, wird dadurch ein anderer. Der seiner
selbst bewußte Geist wiederholt sich nicht.
Die Kraft, das Grauen - die darin liegende Negativität
- durch Erkenntnis ins Positive zu wenden, ist das
Eigentümliche des deutschen Idealismus. Nichts ist
ihm darin gleich oder auch nur ähnlich.
Dieser Geist ist – verschüttet zwar – im deutschen
Volk vorhanden. Ihn zu neuem Leben anzufachen, ist
das Höchste, was wir uns vornehmen können.


III.
Thesen für ein neues Deutschland
1.
Die Lage ist ernst. Unser Land ist von einem
gefährlichen Niedergang ergriffen, vor dem die
Menschen wie gelähmt stehen, machtlos und unfähig,
sich der verheerenden Entwicklung zu widersetzen.
Die Finalitätskrisen der Bundesrepublik drohen die
Substanz unseres Volkes in einem Maße zu
schwächen, daß ein notwendiger Neuanfang unmöglich
würde.
In der Geschichte hat eine politische Ordnung nur dann
Zukunft, wenn sie die wesentlichen Probleme des
Gemeinwesens bewältigt. Tut sie es nicht, ist das Ende
nicht mehr abzuwenden.
Die Bundesrepublik wird untergehen.
Wird sie Deutschland mit in den Abgrund reißen?
Jeder geschichtliche Vorgang steht unter dem
Vorbehalt der Kontingenz: es kann so kommen, aber
auch anders.
2.
Aus einer in Anarchie verendeten Demokratie kann nur
ein straffes Regiment herausführen. Es muß sich eine
hinreichende Zahl von Männern und Frauen sammeln,
die fähig und bereit sind, in der Phase eines
kommenden Interregnums dem maroden System das
entgleitende Staatsruder aus der Hand zu nehmen.
Was wird ihr Ziel sein?
Die Wiederherstellung der nationalen
Verfügungsgewalt über alle wesentlichen
Daseinsbelange des deutschen Volkes
Dieser Imperativ ist das Alpha und Omega für die
Gesundung und den Wiederaufbau unseres Landes.
Mit kraftvollen Maßnahmen müssen zunächst die
gröbsten Übel in kurzer Zeit beseitigt werden, um nach
der Wiederherstellung des inneren Friedens und der
inneren Einheit eine allgemeine Aussprache über die
zukünftige Gestaltung unseres Gemeinwesens
einzuleiten.
3.
Wir stellen unsere Arbeit in den Dienst für das
Gemeinwohl, welches durch die partikularen Kräfte
der gesellschaftlichen Einzel- und Gruppeninteressen
ausgehöhlt worden ist. Einzelne Korrekturen und
Schadensbegrenzungen werden nicht ausreichen:
Wir brauchen eine Werkstatt für ein neues
Deutschland!
Es geht hierbei nicht um die aktive Bekämpfung eines
herrschenden Systems, dessen Selbstdemontage eine
folgenschwere Eigendynamik entwickelt hat, sondern
um konzeptionelle Vorkehrungen und Überlegungen
für die Zeit danach.
4.
Wir wollen unserem Volk Vorschläge machen: zum
einen, wie wir den steigenden Notstand unseres Landes
beseitigen können, zum anderen, welche alternativen
Modelle sich für die Neuordnung unseres Gemeinwesens
empfehlen.
Vorschläge sind keine Befehle. Es gibt sicher andere,
vielleicht auch bessere. Wir verstehen unsere Arbeit als
Beitrag zu einer neuen Willensbildung in Deutschland,
an der sich jeder Deutsche mit Ideen und Konzepten
beteiligen kann. Der Prozeß wird eine geistige Roßkur
sein. Wir kommen um sie nicht herum, wenn die
Remedur gelingen soll.
5.
Für eine schöpferische Atmosphäre ist die
Wiederherstellung der Freiheit Grundbedingung. Das
ermüdende Wechselspiel von Anklage und
Verteidigung, das sich durch den sogenannten
Antifaschismus nach 1945 in Deutschland etablierte,
muß überwunden werden, ebenso wie die antrainierten
Pawlowschen Reflexe, die bei jedem politischen
"Reizwort" zur Auslösung kommen. Sie verflachen das
geistige Niveau und verstellen den Blick auf das
Wesentliche.
Die unseligen Bürgerkriegsfronten von rechts, links
und insbesondere der "Mittisten", welche die innere
Einheit unseres Volkes verhindern, sind aufzugeben
und die Hetze, Diffamierungen, Bedrohungen und
Gewalt gegen Andersdenkende, welche das geistige
Klima in unserem Land vergiften, einzustellen.
Die bedrückende Last des heutigen Meinungsdiktats
muß endlich abgeschüttelt werden.
Ein freies Land. bietet allen Landsleuten den
notwendigen Raum, um über grundlegende Dinge klar
und offen sprechen zu können.
6.
Wir Deutschen sind eine Schicksalsgemeinschaft und
tragen gemeinsam die Verantwortung für die Zukunft
unseres Landes. Auch wenn wir uns in der
atomisierten, liberalen Gesellschaft dessen nicht mehr
bewußt sind: Wir sind Brüder und Schwestern, die
nach Zeiten der Entzweiung wieder anfangen müssen,
sich zu verständigen.
Die Liebe und nicht der Haß sollen Leitbild für ein
neues Deutschland sein.
Nur in dem Zustand eines neuen Gemeinschaftsbewußtseins
können wir die Kräfte entfesseln, die
nötig sind, um aus uns noch einmal etwas zu machen.
Wir haben die Wahl: unter gemeinsamen
Anstrengungen ein neues Kapitel unserer Geschichte
aufschlagen, oder aber von der Weltbühne als
endgültig geschlagenes Volk abtreten und unserem
Ende entgegendämmern. Ein Volk ist verloren, wenn
es fragt: "Was wird mit uns geschehen?" und nicht:
„Was können wir tun?“
7.
Was ist momentan zu tun?
Wir Deutschen brauchen ein neues Bild von uns selbst.
Der Anfang eines Bildes ist aber immer eine
Vorstellung. Hier wollen wir beginnen, gemäß Hegels
Wort von 1808:
Ist erst das Reich der Vorstellung revolutioniert, hält
die Wirklichkeit nicht aus.
Wir sind an der Arbeit.
Das Werk der Befreiung Deutschlands ist nicht denkbar ohne eine entschlossene Führung, in der
der in der Deutschen Philosophie als Absoluter Geist auferstandene Dreieinige Gott gegenwärtig
ist.
Es mag sein, daß – wenn die Zeit gekommen ist – sich eine würdigere und kompetentere
Führungspersönlichkeit zeigen wird als ich es sein kann.
Solange das nicht der Fall ist, bin ich bereit, diesen Platz einzunehmen.
Es lebe das heilige Deutsche Reich.

Unser Schlußwort dazu:

Ein System, das Menschen einsperrt, weil sie das System und das von ihm aufgezwungene Geschichtsbild in Frage stellen, unterschreibt damit seine geistige und moralische Bankrotterklärung!!!